ANTON Bruckner

Foto: Reinhard Winkler
Sonntag27.09.2026
18:00
Werkeinführung: Prandtauerkirche um 17:00 mit Alexander Moore

Mitglieder des Bruckner Orchesters Linz
Valentin Kunert: Leitung

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Symphonie Nr. 7
(Fassung für Kammerorchester)

Die Symphonien des großen Romantikers Anton Bruckner sind mehr als musikalische Monumente – sie sind Ausdruck des tiefen Glaubens ihres Schöpfers. Bruckner widmete sogar seine letzte Symphonie eigens „dem lieben Gott“. Der zutiefst religiöse Komponist, der sein Leben zwischen Kirchenorgel und Komponierstube verbrachte, verstand sein musikalisches Schaffen als Dienst an etwas Höherem.

Auch die siebente Symphonie spricht die Sprache des Gebets und bringt dabei Bruckners Frömmigkeit zum Ausdruck. Vieles ihrer weiten musikalischen Atembögen erinnert an den mächtigen Klang einer Orgel oder an die monumentalen Messvertonungen des Meisters. Besonders der berühmte zweite Satz, entstanden im Angesicht des Todes Richard Wagners, strahlt eine sublime Weihe aus und verarbeitet das Thema „non confundar in aeternum“ (in Ewigkeit werde ich nicht zuschanden) aus seinem eigenen Te Deum.

Die in diesem Konzert erklingende Kammerorchesterfassung – musiziert von Mitgliedern des Bruckner Orchesters Linz unter der Leitung von Valentin Kunert – offenbart einen besonderen Blickwinkel auf die Symphonie. Was im großen Symphonieorchester überwältigt, berührt hier durch Unmittelbarkeit, Klarheit und kontemplative Tiefe. Es erwartet Sie in St. Pöltens Prandtauerkirche ein Abend, der Anton Bruckner in seinem ureigensten Selbstverständnis zeigt: ein Komponist, der seine Musik nicht für den Applaus schrieb, sondern zur Ehre Gottes.